reportage/dokumentation

13.1.10 Dachtuhl E-Kirche 13.1.10 Dachtuhl E-Kirche

Mehr als hundert Sandsteinstufen winden sich hinter der kleinen hölzernen Tür auf der Rückseite der Marburger Elisabethkirche bis hinauf in den Dachstuhl. Wer den Aufstieg über die enge Wendeltreppe wagt, kann in schwindelerregender Höhe ein beeindruckendes Wirrwarr aus Dachsparren, Querbalken, Kreuzstützen und Verstrebungen erkunden. Dachstuhlführungen in Marburgs imposantestem Gotteshaus bietet die Elisabethkirchengemeinde seit Jahresbeginn jeden zweiten Samstag im Monat an. (Text: Susanne Polig)

 

siehe auch: Galerie Elisabethkirche

28.10.09 Pop-Poetin Nette auf Station Peiper 28.10.09 Pop-Poetin Nette auf Station Peiper

Die Pop-Poetin Nette (Annette Rudert) spielt Gitarre und singt gemeinsam mit den Kindern auf der Kinderkrebsstation Peiper in Gießen. Damit unterstützt sie die kleinen Patienten bei ihrem Kampf gegen den Krebs. "Frei und stark" ist ein Song der 41-jährigen Lahnauerin, der bei den Kindern auf der Station zu einer Art Hymne geworden ist. Wenn sie nicht singt, fährt sie ein Wettrennen mit dem Bobbycar auf dem Flur oder spielt eine Runde Karten mit den großen Kindern und sorgt somit für viel Spaß. Nettes Engagement hat die Eltern und das Team der Station Peiper dazu bewegt, sich bei der ARD und der Leukämie-Stiftung von José Carreras für die Sängerin einzusetzen.

6.11.09 Audimax Marburg 6.11.09 Audimax Marburg

Studenten der Marburger Philipps-Universität haben am 6.11.09 den kompletten Tag den größten Hörsaal des Marburger Hörsaalgebäudes, das Audimax, besetzt. Nach einer Informations-Vollversammlung am Vorabend mit 100 Beteiligten hatten gut 50 Studenten die Nacht im Hörsaal verbracht und ab den Morgenstunden den Saal für Veranstaltungen blockiert. Die BesetzerInnen sahen die Aktion als einen “Teil der weltweiten Bewegung für freie und emanzipatorische Bildung”. Die Besetzung stand im Kontext der “Global Week of Action”, dem weltweiten “Warm-Up Day”, in dessen Rahmen auch Besetzungen in Wien, Salzburg, Innsbruck, Linz, Graz, Heidelberg, Münster, Potsdam, München, Darmstadt, Landau und Tübingen stattfanden.

6.11.09 Marburger Skate-Park 6.11.09 Marburger Skate-Park
3.10.09 Therme Bad Endbach 3.10.09 Therme Bad Endbach
Die Vorbereitungen des Thermenbaus in Bad Endbach waren nicht einfach. Im März 2007 wurden die Verhandlungen mit einer privaten Betreibergruppe ergebnislos beendet. Vorangegangen war ein mehrjähriger Kampf um die Finanzierung. Die von der Gemeinde erarbeitete Konzeption zur Belebung und Sicherung des Tourismus in Bad Endbach fand letztlich im Jahr 2006 die Zustimmung des Landes Hessen. Das Land erklärte sich daraufhin bereit, das Projekt mit 4,5 Millionen Euro zu bezuschussen. Die Gemeindevertretung beschloss schließlich selbst als Bauherr aufzutreten und die Therme in Form eines kommunalen Eigenbetriebs zu führen. Seit September 2007 wurde in der eingerichteten Themenkommission, der alle Fraktionen angehörten, intensiv an dem Projekt gearbeitet. Im Dezember 2007 wurde die erarbeitete Planung zur Umsetzung beschlossen und im Januar 2008 durch ein zusätzlich zu bauendes ganzjährig nutzbares Außenbecken ergänzt und die Wärmeerzeugung durch eine Holzhackschnitzelfeueranlage und ein BHKW in das Energiekonzept integriert. Bis Oktober 2009 wurde die etwa 11 Millionen Euro teure neue Therme fertiggestellt. (Quelle: Therme)
27.9.09 Wahlabend in Marburg 27.9.09 Wahlabend in Marburg

Die Bundestagswahl am 27.9.09 endete in der Universitätsstadt Marburg mit folgendem Ergebnis: SPD 26,2%, CDU 25,4%, Grüne 20,5%, FDP 11,7%, Die Linke 11,6 % (Zweitstimmen). Bei den Erststimmen konnte sich SPD-Kandidat Sören Bartol mit 40,7% gegen den CDU-Kandidaten Stefan Heck mit 29,6% durchsetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,4% in den 88 Wahlbezirken (Wahlkreis 172). Quelle: www.marburg.de

25.6.09 Goßfelden feiert Grenzgang 25.6.09 Goßfelden feiert Grenzgang

Vom 25. - 29.6.09 feiert Goßfelden sein traditio- nelles Grenzgangfest. Zurückzuführen ist dieser Brauch auf eine über 600 Jahre alte Tradition. Früher war es notwendig die Grenzen der Gemarkung von Goßfelden in regel- mäßigen Abständen zu kontrollieren. Dadurch wurden Besitz- und Grenzverhältnisse klar gestellt und geregelt. Der Grenzgangverein Goßfelden organisiert mit über 350 Mitgliedern die Veranstaltung, erwartet werden mehrere 10.000 Besucher.

23.6.09 Brückenbau B3 23.6.09 Brückenbau B3

210 Tonnen Gewicht hat das letzte Zwischenstück der neuen B3-Lahnbrücke zwischen Marburg und Gießen. Am 23.6.09 wurde der letzte Stahltrog mit einer Länge von 58 Metern in der Mittagszeit mit zwei Kränen montiert. Der Überbau über die Lahn hat insgesamt eine Länge von 300 Metern, die Brücke ist ein Teil der Baumaßnahme zum vierspurigen Lückenschluss der Bundesstraße B3 zwischen Weimar-Wolfshausen und Marburg-Gisselberg.

8.6.09 Flashmob Bildungsstreik 8.6.09 Flashmob Bildungsstreik

Mit einem spontanen Flashmob

(flash – Blitz; mob von mobilis – beweglich) überraschten am 8.6.09 ca. 20 Studenten die Passanten in der Marburger Biegenstraße vor dem Cineplex-Kino. Aus Protest gegen die Bildungspolitik verwandelten sich 13 Studenten der „Blitzauflauf-Gruppe“ in leblose „Bildungs-Leichen“ und lagen auf dem Pflaster herum, während Fahrradfahrer und Fußgänger sie umkreisen mussten. Die Aktion dauerte nur fünf Minuten, der scheinbar spontane Protest sollte als Auftakt und Hinweis für den kommenden bundesweiten Bildungsstreik vom 15. bis 19. Juni dienen. In der Woche gingen am 17.6. bundesweit 240.000 Schüler und Studenten in 70 Städten auf die Straßen, in Marburg demonstrierten über 2000 Menschen, ca. 70 blockieten mehrfach die Stadtautobahn B3. Am 18.6. wurde ein "symbolischer Bankübefall" organisier, in Marburg demonstrierten ca. 170 Studenten vor dem Eingang der Dresdner Bank.

9.6.09 Demo Erzieherinnen 9.6.09 Demo Erzieherinnen

350 Erzieherinnen aus Mittelhessen zogen am 9.6.09 mit Trillerpfeifen, Trommeln und Tröten durch die Marburger Innenstadt, um auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen und Lohnverbesserungen durchzusetzen. Aus Cölbe, Kirchhain, Gießen, Wetzlar, Staufenberg, Rabenau, Pohlheim, Buseck, Wettenberg, Braunfels, Hohenahr, Weimar und Marburg waren sie mit Bussen angereist, hatten sich gegen 9.30 Uhr am Gaßmann-Stadion in Marburg versammelt und zogen von dort in die Oberstadt auf den Marktplatz zu einer Kundgebung und weiter in die Stadthalle zum Streiklokal. Insgesamt waren laut ver.di 15 kommunen in Mittelhessen von der Arbeitsniederlegung betroffen.

8.6.09 Segelflug Marburg Open 8.6.09 Segelflug Marburg Open

Nach zwei Schlechtwettertagen ohne Flugmöglichkeiten ging es am 8.6.09 für 69 Teilnehmer beim siebten Segelflugwettbewerb Marburg Open endlich in die Luft. Die Piloten hatten dabei als Tagesaufgabe einem Flug Richtung Weilburg, Edersee und zurück zum Flugplatz nach Schönstadt zu absolvieren. Nach einer anhaltenden Tiefwetterlage gab es am 8.6. in den Morgenstunden endlich Licht am Horizont. Der Wetterdienst meldete ein leichtes Zwischenhoch bis zum Abend, die Teilnehmer des Segelflugwettbewerbs nutzten dieses Zeitfenster für die erste Tagesaufgabe. Aus dem gesamten Bundesgebiet  waren die Piloten zwischen 17 und 73 Jahren angereist, um

die Tagesaufgaben des zweifachen Weltmeister Werner Meuser zu absolvieren, unterstützt wurde dieser durch das Organisationsteam unter Leitung von Tobias Frommhold.

23.5.09 Ballonfahrt über Marburg 23.5.09 Ballonfahrt über Marburg

Im Rahmen der Hessenmeisterschaft der Ballonfahrer in Marburg bin ich am 23.5.09 in einem Heißluftballon des Kurhessischen Vereins für Luftfahrt mitgefahren. Es handelte sich um den FFH-Ballon des Piloten Reinhard Moldenhauer aus Lohra mit der offiziellen Kennung D-O-FFH. Der Ballon hat einen Wert von ca. 60.000 Euro und ein Startgewicht von 600 Kilogramm. Die Hülle besteht aus 1700 Quadratmetern Stoff und ist damit so groß wie ein Einfamilienhausgrundstück. (Quelle: MNZ)

Auf meiner Fahrt über die Universitätsstadt habe ich zahlreiche Luftaufnahmen von interessanten Gebäuden und Flächen machen können. Danke an Reinhard Moldenhauer für dieses tolle Erlebnis!

21.5.09 Demo gegen Kongress in Marburg 21.5.09 Demo gegen Kongress in Marburg

Tausend Demonstranten sind am 21.5.09 friedlich durch Marburg gezogen, um gegen den Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge zu demonstrieren. Dieser lief mit 900 Teilnehmern parallel in den Räumen von Stadt und Universität. Aufgerufen zu dem Protest hatte u.a. das Bündnis Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus.

21.4.09 Fotoreportage im Kieswerk Niederwald 21.4.09 Fotoreportage im Kieswerk Niederwald
Spanien wird Europameister Spanien wird Europameister

Die Endrunde der 13. Fußball-Europameisterschaft der Männer wurde vom 7. bis 29. Juni 2008 in Österreich und in der Schweiz ausgetragen. Am Turnier nahmen 16 Nationalmannschaften teil, die zunächst in Gruppen- und danach im K.-o.-System gegeneinander antraten. Die Nationalmannschaft Spaniens gewann das Turnier nach einem 1:0-Sieg über Deutschland im Finale von Wien und wurde damit zum zweiten Mal nach 1964 Fußball-Europameister. Die 2008 erstmals in Österreich und in der Schweiz ausgetragene Europameisterschaft, die unter dem Motto „Erlebe Emotionen“ stand, fand in acht verschiedenen Städten statt. Insgesamt verfolgten rund 1,14 Millionen Besucher die 31 Begegnungen des dreiwöchigen Turniers in den Stadien.

Quelle: Wikipedia

Wie in allen Städten gab es auch in Marburg nach jedem Spiel ausgelassene Parties in der Innenstadt rund um den Rodolphsplatz. In der Fanarena in der Frankfurter-Straße verfolgten zudem immer hunderte Fans beim Public Viewing die deutschen Spiele.

2008 Bischof Tebartz-van Elst 2008 Bischof Tebartz-van Elst

Die Bischofsweihe ist die in eine Heilige Messe eingebettete Weihe eines katholischen Priesters zum Bischof (Vorsteher einer Diözese). Die Bischofsweihe stellt nach katholischem Verständnis die Vollform des Weihesakramentes dar. Alle anderen Formen (Priester- und Diakonenweihe) sind von ihr abgeleitet. Der katholische Bischof steht in seinem Amt in der direkten, ungebrochenen Nachfolge der Apostel. An den Wortgottesdienst schließt sich die Weihe an. Zentraler Akt ist hierbei die Handauflegung durch die anwesenden Bischöfe und das Weihegebet. Die Weihehandlung beginnt mit einer Bitte um den Heiligen Geist, damit der zu Weihende als Hirte „für die Kirche Gottes sorgt, die er sich durch das Blut seines eigenen Sohnes erworben hat“ (Apg. 20,28). Anschließend verspricht der Kandidat, den Glauben treu zu bewahren und sein Amt recht zu verwalten. Durch Handauflegung und Weihegebet des Hauptkonsekrators soll die Gabe des Heiligen Geistes für das Bischofsamt übertragen werden. Zum Zeichen des Anteils in Fülle am Priestertum Christi wird die Stirn des neuen Bischofs mit dem heiligen Chrisam gesalbt. Die Überreichung des Evangeliars und der bischöflichen Insignien (Bischofsstab, Ring und Mitra) symbolisiert die beiden Hauptaufgaben des Bischofs: Die Verkündigung des Evangeliums und die Leitung seiner Ortskirche. Nach der Weihe folgt die Eucharistiefeier; die Heilige Messe schließt mit dem feierlichen Segen des neugeweihten Bischofs.

Quelle: Wikipedia -

2007 habe ich die Verabschiedung (Emeritierung) des Limburger Bischofs Franz Kamphaus im Limburger Dom dokumentiert, 2008 folgte die Bischosweihe seines Nachfolgers Franz-Peter Tebartz-van Elst.

Dezember 07 JVA Butzbach Dezember 07 JVA Butzbach

Weihnachten im Gefängnis! Fotoreportage in der JVA Butzbach für die Zeitungsgruppe Lahn-Dill.

August 2005: Grenzgang in Biedenkopf August 2005: Grenzgang in Biedenkopf

Als Grenzgang wird ein historisches Heimatfest bezeichnet, welches alle sieben Jahre u.a. in der hessischen Stadt Biedenkopf stattfindet. Die Stadtgrenze wird an drei Tagen im August (zuletzt 2005) von den Bewohnern und ihren Gästen abgelaufen. Sie führt durch die Wälder des Rothaargebirge und die Täler des Flusses Lahn.

Im Mittelalter (urkundlich 1693 erstmals erwähnt) kam es zwischen der Stadt und ihren Nachbargemeinden immer wieder zu Grenz- streitigkeiten um die zahlreichen Waldungen. Gelegentlich wurden dabei die Grenzmarkierungen zu Ungunsten der Stadt versetzt. Um die korrekte Lage dieser Markierungen zu überprüfen, fand daher alle sieben Jahre eine Grenzbegehung statt. Neben den Bürgern der Stadt waren auch die Verantwortlichen der Nachbargemeinden zugegen, um Unstimmigkeiten direkt vor Ort klären zu können. Nachdem im 18. Jhd die Markierungen durch schwere Grenzsteine ersetzt und im 19. Jhd Kataster entstanden waren, verlor die Grenzbegehung ihren eigentlichen Zweck, wandelte sich aber ab 1839 zu einem in der Region beliebten Volksfest. Quelle: Wikipedia

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2006 Peter Fox mit Seeed 2006 Peter Fox mit Seeed
20.3.09 Theo Zwanziger 20.3.09 Theo Zwanziger

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24.2.10 Kraniche kommen 24.2.10 Kraniche kommen
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16.1.10 Im Dachstuhl d. E-Kirche 16.1.10 Im Dachstuhl d. E-Kirche

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15.10.09 Frank Schätzing 15.10.09 Frank Schätzing
Feb. 2009 Kambodscha Feb. 2009 Kambodscha